Welcome to
k-education project office 
Sofia

Willkommen im k.education Projektbüro Sofia

Das k-education Projektbüro Sofia, das 1994 am Nationalen Finanz-Wirtschaftsgymnasium in Sofia eingerichtet wurde, initiiert und implementiert im Auftrag des Österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur und von KulturKontakt Austria Bildungsprojekte österreichischer und internationaler Geldgeber in Bulgarien.
Das bulgarisch-österreichische Kulturabkommen bildet die Grundlage dieser engen Kooperation mit dem Bulgarischen Ministerium für Bildung und Wissenschaft.
Ziel ist die Unterstützung bulgarische Reformen im Bildungsbereich mithilfe österreichischer Expertise.

Im „Handelsakademieprojekt“ (1992-2002) wurde der Unterricht an Pilotschulen für Wirtschaft nach marktwirtschaftlichen Prinzipien mit Fokus auf größtmögliche Praxisnähe reformiert: mithilfe eines neuen Curriculums, in dem Handlungsorientierte Unterrichtsmethoden wie Projektarbeit und Übungsfirma verpflichtend verankert sind, werden neben der fachlichen Qualifizierung auch für die Arbeitswelt notwendige Schlüsselqualifikationen und unternehmerisches Denken gefördert.
Im Rahmen des Projekts wurden die für die erfolgreiche Implementierung des Curriculums notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen: Verbesserung der Infrastruktur an den Pilotschulen, Entwicklung von Unterrichtsmaterialien und umfassende Fortbildungsmaßnahmen für LehrerInnen und DirektorInnen.
Die Nachhaltigkeit des Projekts wurde durch die Ausbildung von MultiplikatorInnen für die Bereiche Übungsfirma und Entrepreneurship, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftssprache garantiert.
Mit ihrer Hilfe werden die Projektergebnisse innerhalb von ganz Bulgarien und in den Nachbarländern multipliziert.
Das Projekt ECO NET (2001-2007), das aus dem bulgarisch-österreichischen Handelsakademieprojekt hervorging, bot dafür den Rahmen. Das Projekt zur Förderung der Übungsfirmenidee in Südosteuropa wurde im Rahmen des Stabilitätspakts für Südosteuropa finanziert.

Aus einem bilateralen Projekt für bulgarische Tourismusschulen (BAK TourMan 1998-2001) mit den Schwerpunkten Curriculumentwicklung, Lehrer- und DirektorInnenfortbildung und Schulausstattung entstand gleichfalls ein multilaterales Stabiltätspaktsprojekt (TOUR NET 2001-2003), innerhalb dessen bulgarische Pilotschulen mit albanischen und rumänischen kooperierten.
Die Bildungsinitiative tour.reg (2004-2007), baute darauf auf und ermöglichte in Bulgarien eine Multiplizierung des neuen Fach- und Methodenwissens über die Pilotschulen hinaus.

Die Großprojekte im Bereich der Berufsbildung wurden durch folgende Kooperationsprojekte mit dem Goethe-Institut Sofia ergänzt: Aus- und Fortbildung von MultiplikatorInnen für Deutsch als Fremdsprache (1996-2003) und das Projekt „Demokratische Schule“ (2004-2007), durch das insbesondere Prozesse der Schüler- und Elternpartizipation unterstützt wurden. Im Rahmen des Projekts wurden auch DirektorInnen und InspektorInnen aus allen Regionen des Landes fortgebildet.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des k-education Projektbüros Sofia ist die Entwicklung von Lehrmaterialien, die fachlich betreut und finanziell unterstützt wird: Geschichte und Geografie auf Deutsch, Fachsprache Deutsch für Wirtschaft und Tourismus, sowie zahlreiche Lehrbücher in bulgarischer Sprache für den Fachunterricht an Wirtschafts- und Tourismusgymnasien.

Mag. Magda Pöchhacker war von 1994-1996 als erste österreichische Beauftragte für Bildungskooperation in Bulgarien tätig.
Von 1996 bis 2007 wurden die Projekte und das k-education Projektbüro von Mag. Eva Jambor geleitet.

 

 
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